Donnerstag, 31. Juli 2014

Szene, Halls, Crews und Graffiti-Rules - das Interview mit OSHO

Graffiti kann schwierig sein. Insbesondere dann wenn man richtig aktiv ist. Da gibt es (unausgesprochene) Regeln draussen oder an der Hall. Da gibt es Leute mit denen man chillt, andere Leute mit denen man nichts zu hat oder nichts zu tun haben will. Grüppchenbildung also. Die Szene hier in Erfurt dürfte im Graffiti-Business nicht unbedingt die umgänglichste sein. Was wahrscheinlich auch daran liegt, dass die staatlichen Repressionen deutschlandweit wohl zu den härteren gehören.
Diese Einleitung soll nicht den Grad einer absoluten Objektivität erfüllen, jedoch, und das ist keine Seltenheit, sind das Dinge die man von vielen Malern hier in Erfurt hört: Einer davon ist Osho. Wir haben uns mit den Kollegen über Szene, Rules, Crews, Halls und Graff im Allgemeinen unterhalten.

Here we go!


Dko: Hi, Osho, schön, dass Du Dir etwas Zeit genommen hast... Die erste Frage ist:  Hat der Name Osho irgendeine spezielle  Bedeutung?

Osho: Es gibt einen Philosophen namens Osho und von ihm habe ich eine zeitlang ziemlich viele Bücher gelesen und fand das ganz gut wie er die Welt  sieht. Deshalb habe ich den Namen genommen, einfach weil es auch eine Herausforderung war  das „O“ am Anfang und am Ende zu schreiben. Mittlerweile habe ich auch manchmal das "K" drangehängt, weil da das Wort "Shok" drin steckt, was ich ganz cool finde.



Was so im Juli ging.

Das Sommerloch hat begonnen - ferienmäßig, gefühlt und auch bei einigen Blogs. Aber ein bisschen was geht immer:

Frankfurt:
Schon fast wie Höhlenmalerei - Graffiti aus längst vergangenen Zeiten haben ostendfaxpost und stadtkind entdeckt. ("Fahrtzeit ist Arbeitszeit! Nulltarif für alle!" ist eine Forderung die heute dringender denn je auf die Agenda gehört!)

Apropos längst vergangene Zeiten: Mainstyle blickt 25 Jahre zurück. Wir freuen uns auf den zweiten Teil!

Dosenkunst war auch mal wieder in Frankfurt unterwegs - aber die anderen Berichte aus dem Großraum sollte man sich auch nicht entgehen lassen.

Streetreality in Frankfurt - festgehalten von Streetart.frankfurt, sowie 76 weitere Bilder im Juli.

"Dieser Slogan ist von Peng" - nicht immer sind die Slogans so leicht zuzuordnen. Stadtkind hat es mal gemacht.

Erfurt:

15 Einzelfragen der CDU

Bilder vom Aerosuhl gibt es bei den Kollegen von streetarterfurt.blogspot.

Auf Farbsucht gab es auch nen kleenes EF-update: klick.




Frankfurt update Juli

Fotos dilletantisch geschossen. Fotos dilletantisch ausgewählt.





Sonntag, 27. Juli 2014

Autonbahnkreuz Erfurt Gispersleben

Unterm/beim Autonbahnkreuz Erfurt Gispersleben,  wir glauben jedenfalls, dass es da war, konnten wir diese Bilder finden...






Freitag, 25. Juli 2014

Sorry, zu blau. (Fußnoten-Collection Nr. 1)

Auch wenn mittlerweile bewiesen ist, dass es ein Leben nach Streetfiles gibt, so ist manches doch verloren gegangen - so sind es insbesondere einzelne Gruppen, deren Fotopool wir vermissen. Ganz klar zu den Favoriten gehörte die Gruppe "Sorry no more blue", die sich den Fußnoten an Pieces widmete und zu deren großen Umfang Almut Gehwol maßgeblich beitrug. Auch auf flickr gibt es eine solche Gruppe, aber flickr ist bei sowas immer deutlich unpersönlicher.
Die "Sorry no more blue"-Tradition fortlebend lassen, hier nun ein paar Fußnoten von diversen Wänden:



Mittwoch, 23. Juli 2014

Berlin is rollin... (Trip Nr. 6)

Und weiter geht´s mit Part Nr. 6 der Berlin-Reihe!
Diesmal gibt´s u.a. ein paar neue schicke Teile der MOAS Crew,TBA/Spider und zwei B-Day Bilder für IRAK von Fixer & Resko.









Montag, 21. Juli 2014

Kritzeleien.

Wenn Langeweile regiert oder der Leidensdruck der Pubertät zu groß wird, wenn man mal richtig was mitzuteilen hat oder besonders schlau sein will - in diesen Fällen muss man's manchmal einfach rauslassen und Edding und Dose sind willige Hilfsmittel. Once again, Kritzeleien und Komik aus Frankfurt und umzu:

Totgesagte leben länger.



Donnerstag, 17. Juli 2014

1UP-tag-special.

Im letzten Tag-Update hat manch eine*r vielleicht schon eine Crew vermisst, die Frankfurt gerne zentimeter- bis meterhoch zutaggt. Deswegen hier noch der 1UP-Nachschlag:






Mittwoch, 16. Juli 2014

Summ, Summ - eine Biene erobert Frankfurt


Seit einigen Monaten fällt es immer mehr auf, dass in Frankfurt eine Biene namens Resq ihr Unwesen treibt.
Eine sehr schöne und kreative Alternative zu Hui Buh das Schreckgespenst was seit einigen Jahren in Frankfurt bereits heimisch ist.







Donnerstag, 10. Juli 2014

FREIGHTS (in Dresden und Riesa)

Beim Rückweg aus Dresden gab es dann eine Planänderung, nachdem es einige Unstimmigkeiten mit der Kostenstelle gab, aber das soll hier nicht Thema sein. Dafür werden sich die Personen dann entsprechend verantworten müssen, die Leitungsebene ist zumindest informiert. Ich will mich nicht mehr aufregen, da wird wohl nochmal ein Termin beim Chef erfolgen.
Euer Schaden soll es nicht sein, deshalb hier ein paar Eindrücke von Güterzügen aus Dresden und Riesa:



Mittwoch, 9. Juli 2014

Reisezeit: Dresden.


Nachdem ich den nebenstehenden Satz in Frankfurt entdeckt hatte, hab ich prompt meinen Reiseantrag an die Kostenstelle der Kollektiven Offensive geschickt und saß wenig später im firmeneigenen Jet in Richtung Elbflorenz. Zwar ist mir sicher das Meiste, was es in  Dresden zu entdecken gibt, entgangen, selbst im Graffitibereich - aber eins kann ich klar festhalten: Einige Teile von Dresden sind mit Sicherheit schöner als einige Teile von Frankfurt. Aber dieser Bericht ist nicht mit dem Anspruch verbunden, Dresden vorzustellen, zu empfehlen oder gar zu bewerten. Es ist wieder mal nur ein popeliger Fotoreport mit den subjektiven Eindrücken aus einer anderen Stadt.

In Dresdens Neustadt, dem urbanen Szenebiotop fällt dem streetartinteressierten Fotografen die Fortbewegung eher schwer, weil sich durchaus einige Motive der Wahrnehmung des Schlenderers anbiedern, so dass die Fotos überwiegend von dort sind.



Montag, 7. Juli 2014

Freitag, 4. Juli 2014

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo (Erfurt)


Es fährt ein Zug nach Nirgendwo - neue Bilder vom Trasher (sehr wahrscheinlich), wobei sich die Zugkonstellation permanent ändert, d.h. einige Waggons wieder weg und andere wieder neu dazugekommen sind - vielleicht nach Bielefeld unterwegs. Hier jedenfalls die neuen Sachen...






Der Weg zum Meeting of Style (III): Flörsheim und der Rest.

Durch Flörsheim an Hochheim vorbei gefahren und schließlich doch in Mainz-Kastel angekommen.



Mittwoch, 2. Juli 2014

WALLCOME BACK!

Letzte Woche ist in Schmalkalden das Urban Art Festival WALLCOME gestartet.

Das Urban Art Festival WALLCOME bringt neun international renommierte Künstler in der südthüringischen Kleinstadt Schmalkalden zusammen. Auf Einladung der aus Schmalkalden stammenden Künstler Akut und Case werden sie zwischen Juni und Oktober acht Fassaden gestalten und so der Stadt eine unvergleichliche Galerie schenken.

Das ganze ist was  Artist-Lineup (ROA, HERAKUT, ECB, CASE, PIXEL PANCHO, KNOWHOPE, M-CITY, ANDREW HEM), künstlerischer Schwellenwert, sowie Programm & Umfang das größte bzw. dickste was bisher in Thüringen in Bezug auf Mural Art stattfindet - stattfinden wird. Ausgerecht in Schmalkalden - und nicht in der achsodollen „Impulsregion Erfurt - Weimar - Jena“. Daran lässt sich erkennen wo Engagement, Kreativität und der Blick auf das zeitgenössische durch die Region bzw. durch eine Stadt unterstützt und wertgeschätzt wird.
Genug lamentiert - wir freuen uns das so etwas hier geht! Ultimatives Highlight wird sicherlich das Wochenende um den 11.12.13.09. 2014. Nach der Festivalwoche, mit Ausstellungseröffnung, Lectures & Party am Freitag und der Graffitibattle am Samstag.
Mehr Infos gibt es hier: WALLCOME  ; WALLCOME FB und wir werden auch alle Infos weiter verteilen.

Hier die Bilder der ersten beiden Wände von CASE und ECB.