Dienstag, 2. September 2014

Sonntag, 31. August 2014

Frankfurt Update August.

Am Monatsende wird abgerechnet. Folgendes können wir auf der Haben-Seite vermerken:




Freitag, 29. August 2014

update Gotha 2014

Im letzten Erfurt update wurde bei den Kommentaren ein Gotha-Besuch empfohlen - natürlich wurde dem sofort nachgegangen und hier könnt ihr die (subjektiven) Foto-Ergebnisse aus dem Thüringer Städtchen anschauen..






Dienstag, 26. August 2014

Der unendliche Raum des Seins - das Interview mit something

Wenn man durch Frankfurts Straßen geht so findet man insbesondere im Nordend und Bornheim an Stromkästen, Werbetafeln oder Schildern usw. sehr häufig das Wort "something" geschrieben. Warum steht hier "something"? Was für ein Grund mag dahinter stecken so etwas in die Stadt zu schreiben?   Schnell wird einem klar, dass es es sich hier nicht um das gewöhnliche Abtaggen seines Namens geht. Wie bei jeder Form von Kunst es ist erst einmal dem Betrachter selbst überlassen was dieser damit verbindet - was genau aber something mit dieser (Kunst)-Aktion sagen will und welche Interpretationsspielräume möglich sind, darüber haben wir uns mit dem Künstler selbst unterhalten...  

Here we go...

Dko: Hallo something, schön dass du dir etwas Zeit für das Interview genommen hast – die erste Frage: wie bist du auf die Idee gekommen something als Wort in der Stadt zu verbreiten?

something:
 Die Idee ist im Gespräch mit einem Freund entstanden und hat sich dann irgendwann verselbständigt.

Dko: Würdest du deine Kunst selbst auch als Streetart bezeichnen?

something: Ich weiß gar nicht, ob ich es überhaupt als Kunst bezeichnen würde...



dko: Man könnte ja alles, was (auf der Straße an Intervention) draußen passiert, schon als Kunst bezeichnen. Man muss das ja nicht immer nur auf das Visuelle beschränken. Wenn ich beispielsweise ein Kunstprojekt starte, das lautet: ich möchte, dass alle Personen in dieser Stadt meinen erfundenen Namen „Tom“ kennen und dazu gehe ich raus und male 5000mal das Wort „Tom“ an Wände…



something: So wie die Earthlings… (lacht)



dko: Ja genau! Das könnte man ja als Kunstperformance begreifen… 






Montag, 25. August 2014

Erfurt / Wall of Fame // Folge 49

Nachdem das letzte WOF Update  schon über einen Monat her ist, gibt es nun endlich neue Bilder von der Wall of Fame in Erfurt. Falls jemand ne Anhnung hat was auf dem letzten Bild zu lesen ist... bitte in den comments posten. CHECK ALL...









Samstag, 23. August 2014

Kunstrasen Erfurt 2014


Im Rahmen des Kunstfestivals "Kunstrasen" in Erfurt wurde die alte leerstehende Schule neu bemalt. Zusätzlich gibt es noch weitere Bilder zu sehen, die wir auf dem Gelände gefunden haben..
Bitte unten auf "GESAMTER POST" klicken.



Donnerstag, 21. August 2014

20 YEARS 94′ MTN CELEBRATION WALL IN FRANKFURT / RIEDERHÖFE

Nicola Rehbein hat sich die Mühe gemacht und dieses smarte Video von der Bemalung der "Riederhöfe" erstellt. Mit dabei sind: Sartreal, Cor, Alpha Joe, Wish, Bud, Indian, Jebo und Hype.


Freitag, 15. August 2014

Erfurt: Graffiti schafft Angsträume

An dieser Stelle möchte ich ein paar Sätze zu der Anfrage der CDU an den Erfurter Stadtrat, die im September beantwortet/diskutiert werden soll, einbringen. Die CDU beschreibt ihr Anliegen auf ihrer Homepage folgendermassen:


"In Erfurt verunstalten Vandalismus, illegal, auf fremdes Eigentum gesprühte Graffiti und sonstige Farbschmierereien das Bild der Stadt. Dies beklagen zunehmend die Bürger, bestätigt durch die polizeiliche Kriminalstatistik. Eine Zunahme ist in den letzten Jahren in der Tat zu verzeichnen. Diese Situation verunsichert die Bürger und schreckt außerdem Touristen ab. Nicht zu vergessen sind die Kosten, die mit der Beseitigung verbunden sind.

Deshalb stellt die CDU-Fraktion, initiiert durch die Stadträtin Marion Walsmann, dem Oberbürgermeister eine Große Anfrage, die Klärung in die Problematik bringen soll. Die CDU-Fraktion stellt sich damit nicht generell gegen Graffiti-Kunst, sondern kritisiert jede Form von Schmiererein und von Vandalismus, die fremdes Eigentum betreffen und damit illegal sind. Die Anfrage umfasst insgesamt 15 Einzelfragen.


Die Fragen zielen u.a. auf die Häufigkeit der Fälle in den letzten Jahren ab, bei denen sowohl städtisches, als auch privates Eigentum betroffen ist. Dabei spielt auch die Höhe der Sachschäden eine Rolle. Von Interesse sind außerdem die Aufklärungsquote, die Gründe, warum in verschiedenen Fällen nicht abschließend ermittelt werden konnte, und ob letztlich strafrechtlich vorgegangen wird. Ebenso wird hinterfragt, welche Möglichkeiten seitens der Stadt, z.B. der AG Graffiti, zur Aufklärung und zur Besserung der Situation bestehen."

Gegenüber Radio Frei äußerte sich Marion Walsmann folgendermassen „Das sieht alles andere als schön aus, hier fühlt man sich abgestoßen. Und da muss man einfach zur Kenntnis nehmen, dass geschmiert wird, verunstaltet wird, zerstört wird, mutwillig zerstört wird! Und dadurch entstehen auch Angsträume! In Straßen oder Gassen, die so verunziert sind, da fühlt man sich nicht wohl. Da geht man nicht gerne lang, da weiß man nicht was auf einen zukommt!

Frau Walsmann entwirft hier ein recht einseitiges Bild von Graffiti und ich möchte an dieser Stelle eine andere Perspektive aufzeigen.
Zuerst muss festgestellt werden, dass Erfurt eine sehr saubere Stadt ist. Ein Blick in andere Städte zum Beispiel wie Leipzig oder Halle verdeutlicht dies: hier ist Graffiti viel präsenter. Auch ist Erfurt meiner Meinung so sauber wie nie - in den Jahren um 2006 war in der Stadt viel mehr los, was wohl auch daran lag, dass unsanierte Altbauhäuser und Leerstände noch deutlich mehr vorhanden waren. Dieses Stadtbild hat sich radikal geändert: Jeder Leerstand wird peu a peu saniert und für die Bürger hübsch und anschaulich zurechtgemacht. (Gefühlte) Freiräume, also Häuser und Viertel, die keine Funktion (im Sinne der kapitalistischen Verwertung) gibt es kaum noch. Stadträume, die nicht nach der systemrationalen Logik funktionieren verschwinden mehr und mehr. Die Stadt wird also in der Konsequenz immer mehr spezialisiert und abgetrennt: Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeitgestaltung sind Kriterien für die Aufteilung der Stadt. Graffiti sind einfach nur Farbschmierereien? Im Kontext dieser Durchrationalisierung stellt diese räumliche (symbolische) Aneignung, also Graffiti, ein Gegenentwurf zu den gesellschaftlichen Verhältnissen dar. Nebenbei findet dieses Aneignungskonzept im Bereich der Entwicklungspsychologie bei Kindern und Jugendlichen große Bedeutung: Kinder und Jugendliche benötigen für ein gelingendes Aufwachsen die Auseinandersetzung mit dem (physisch-materiellen und sozialen) Raum, der sie umgibt, sind also auf funktional nicht vorbestimmte Möglichkeitsräume angewiesen (Vgl. Reutlinger, Christian, 2005, S. 400 ff.) Zumal ich dieses Konzept gar nicht mal nur auf Kinder und Jugendliche beschränken würde.

Zu den Angsträumen sei gesagt, dass man auch hier genau die andere Perspektive einnehmen kann. Graffiti bedeutet Vielfalt, Kreativität und Lebendigkeit. Ich sehe Tags und weiss, da war wieder der Maler xy, an diesem Ort war also ein Mensch und hat ein Zeichen hinterlassen. Hier ein Sticker, dort ein schönes Piece: es gibt viel zu entdecken, es viel Überraschendes, Unerwartetes. Menschen zeigen ihre Kunst in der Stadt, (vielleicht etwas kitschig gesprochen) wie in einem großen Atelier. Und sind es nicht genau diese Viertel, die derzeit so attraktiv werden - Stichwort Gentrifizierung? Gerade diese Vielfalt und Nicht-Konformität solcher Stadtteile sind doch für viele so anziehend. Und hier könnte man ja sogar wirtschaftlich argumentieren: Gerade Berlin als Streetart-Hauptstadt Nummer 1 zieht viele Interessierte/Touristen an. Auf der Homepage www.berlin.de gibt es bei der Suche nach "Streetart" 93 Treffer. Vielleicht eine kleine Radtour durch die City? "Kunst spielt sich in Berlin nicht nur in Museen und Galerien ab – sondern an Hauswänden, auf Freiflächen und in kleinen und großen Nischen, die die Metropole im Umbruch so bietet. Mit dem Rad entdecken wir den Open-Air-Bereich der Kunstmetropole Berlin".
Bitte bringen sie die Buchungsbestätigung mit.

Dienstag, 12. August 2014

Update Erfurt August

Nach längerer Zeit mal wieder ein City-Update aus der Landeshauptstadt. Besuch aus Gotha gabs och.