Dienstag, 3. März 2015

Nachtrag - WALLCOME Ausstellung in Schmalkalden


Die Installation von DR.MOLROK für die Ausstellung „From the streets into the woods“ (11.09.2014 - 31.10.2014) des Festivals Wallcome (Schmallkalden) muss hier unbedingt noch mal erwähnt werden. Die Arbeit - eine selbstgebaute, funktionstüchtige Eisenbahnplatte die das Yardflavour (im Thüringer Wald ;) erfolgreich eingefangen hat, war mit allen Features: Güterzug, Layup, Linebombing, Towerbombing, sogar mit einem nachgebauten Berliner U-Bahn Schacht und vielen anderen liebevollen Details versehen. Die Zugmodelle wurden übrigens während der Ausstellungseröffung gemalt.
Die paar Fotos konnten das alles nicht einfangen. Nice work!

Praxis Dr. Molrok / FB Molrok



Montag, 2. März 2015

Erfurt / Wall of Fame // Folge 53

Nach längerer Zeit mal wieder ein Update von der Erfurter Hall an der Hohenwindenstrasse. Wetterbedingt war nun auch nicht ganz so viel los. Das wird sich aber sicherlich die nächsten Wochen, auch durch erhöhte Sonneneinstrahlung, ändern.





Dienstag, 24. Februar 2015

handstyle FFM.

Wer sagt, taggen sei keine Kunst, der sollte die Mona Lisa mit der Zahnbürste von der Leinwand kratzen.





Sonntag, 22. Februar 2015

Toleranz und so.

Dass schon länger eine öffentliche und mediale Auseinandersetzung zum Thema Rassismus und Flüchtlingspolitik läuft, hat sich ja hin  und wieder auch auf unserem Blog bemerkbar gemacht.
Nun also ein weiteres Mal: Denn die Breitenbachbrücke ist dabei, eine Projektionsfläche für ein Graffiti-Projekt zum Thema Toleranz zu werden.


Und tja. Was soll man dazu sagen? Gerne würde ich mich komplett begeistert zeigen, aber die Aufarbeitung lässt bei mir einige Fragen zurück, die ich jetzt nicht ausschweifend erörtern, aber zumindest stellen möchte:



Donnerstag, 19. Februar 2015

Dienstag, 17. Februar 2015

Ratswegkreisel [016]

Nach längerer Zeit mal wieder ein pickepackevolles Update vom Legalspray-Eldorado im Frankfurter Osten. Es war viel Interessantes dabei - aber Leude, der Dosenmüll! Das muss doch wirklich nicht sein - wenn ihr das Zeug hinschaffen könnt, könnt ihr es auch zurückschaffen.
Na gut, oder auch nicht, hier der Ratswegkreisel, Stand 16.2.2015, von A bis Z...




Montag, 16. Februar 2015

Was ihr ohne XYGIDA gegen XYGIDA tun könnt.

Weil es so widerwärtig und gefährlich ist, was sich im Rahmen von Pegida an gesellschaftlichen Zuständen offenbart hat, wollen wir heute dafür werben, den XYGIDAS nicht nur physisch auf der Straße entgegenzutreten, sondern aktiv jene zu unterstützen, die unter der der German Angst am meisten zu leiden haben. Zumindest heute haben sich die Fragida-Freaks in Frankfurt eine Auszeit genommen, weshalb man sich montags abends auch wieder wichtigeren Dingen widmen kann.
Weil es den Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft natürlich weiter gibt, auch wenn er sich nicht jammernd in den Städten versammelt, kann man also wichtigeres tun, als rassistischen Wohlstandschauvinist*innen die Straße streitig zu machen. Man kann sich dem Aufbau und der Unterstützung von solidarischen Strukturen widmen, die sich klar antrassistisch zur universellen Gültigkeit von Menschenrechten bekennen und Menschen helfen, ihre Rechte durchzusetzen.
In Frankfurt gibt es eine Gruppe, die obdachlosen Flüchtlingen aus anderen europäischen Ländern, deren Existenz deutsche Behörden durch Ignoranz wegzaubern wollen, auch in Deutschland ein Leben in Würde und Freiheit bieten möchte. Das Project Shelter in Frankfurt organisiert derzeit schon direkte Hilfe für diese Migrant*innen und fordert mit einer Onlinepetition ein selbstverwaltetes Migrationszentrum, welches die Unterstützung besser ermöglicht.

In Erfurt läuft ebenfalls eine Petition für die Familie Memedovich aus Mazedonien. Die Familie droht durch Abschiebung auseinandergerissen zu werden, aber die Forderung nach einem Bleiberecht der Familie ist nur der Aufhänger für eine Kampagne, die generell ein Ende der Abschiebungen von Menschen in den Balkan fordert. Gründe gibt es dafür genug, wie ein Blick in die Geschichte und zahlreiche Rechercheberichte verrät.

Beide Online-Petitionen und die Initiativen drumherum verdienen Support. Direkte Solidarität ist die beste Antwort auf die xygida - und auch auf das, was deutsche Behörden und deutsche Politik praktizieren: Das Unterteilen in Ausländer, die "uns" nützen, und welche die "uns", nicht nützen.
 
Umfangreiches Infomaterial zu den Themen Flucht und Asyl gibt es auch bei PRO ASYL.
Infos zu den geplanten Eingriffen in das Asylrecht, findet ihr HIER.