Dienstag, 12. Oktober 2010

Graffiti-Jugendkultur: Legal-illegal?

Gestern fand die Diskussion über Graffiti in Frankfurt in der Naxoshalle statt. Stadtkindffm war auch da und hat einen guten Artikel geschrieben. Dennoch kurz ein paar Worte von der Offensive:

Mir war das teilweise echt zu blümchen-mäßig, wie hier Graffiti betrachtet wurde. Man kann ja mit den Sprayern reden, sie wollen doch nur kreativ sein und bunte Wände malen, Graffiti als Teil des Hiphops steht für Toleranz und Respekt (großer Applaus!)

Graffiti hat oft mit Hiphop überhaupt nichts zu tun. Und das Gesülze von Respekt und Toleranz traf vielleicht bei McRene-Zeiten noch zu, heute meiner Meinung nach fast gar nicht mehr.
Graffiti ist politisch, oft links, stellt eine Anti-Haltung dar, und will erstmal mit gar niemanden zusammenarbeiten. Graffiti will nicht gefallen, will teilweise zerstören, nimmt ohne zu fragen. So muss Graffiti nicht sein, so kann es aber sein. Aber genau diese Radikalität gefällt mir.



1 Kommentar:

  1. Hm, also HipHop/Rap und Graffiti in den 80er waren schon oft zusammen anzutreffen, (okay, schon ein paar Tage her) und Anti-Haltung und Politisches ist bei HipHop ja auch recht verwurzelt. Denke (nicht erst seit) heute ist beides für sich allein ein (so) großes Thema und nicht mehr aufeinander 'angewiesen' und in viele Richtungen zerstreut. Der Link bei "ohne zu fragen" ist klasse. Und Danke für´s Verlinken. :)

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