Mittwoch, 27. Februar 2013

streetart und kommodifizierung: banksy like


das ganze passt jetzt auch ganz prima zum beitrag zur freiraumgalerie in halle- nur irgendwie andersrum. Das problem ist ja ein altbekanntes, was irgendwie, irgendwann, irgendwo mal underground, subversiv und/ oder deviant war bzw. ist, wird auch irgendwann in wert gesetzt und vermarktet- welche irrwitzigen blüten das treiben kann, zeigt das kleine fundstück aus dem Feuilleton der gestrigen Frankfurter Rundschau.

Hier der Artikel:


Meisterwerke des Vandalismus

 Von 
In Miami sollte ein in London von der Hauswand geklautes Bild des Street-Art-Künstlers Banksy versteigert werden. Doch daraus wurde am Ende nichts.


Des Nachts muss der Straßenkünstler Banksy sich sputen, um mit seinen Bildern auf Londoner Häuserwänden rechtzeitig fertig zu werden, bevor die Polizei erscheint. Dieselbe Polizei müsste neben seinen illegal gesprühten Wandbildern Wache stehen, damit die Bilder des inzwischen weltberühmten Künstlers nicht samt Mauerwerk wieder geklaut werden.
So geschehen vor einer Woche ....Hier geht's weiter zum ganzen Artikel.


Anm. Schade ist, dass die schöne Quintessenz des Artikels in der Online-Version eben nicht steht, nämlich dass Banksy's Kapitalismuskritik meistens mehr wert ist, als das gesamte Haus an dessen Wand sie gemalt wurde.  Und da soll mal jemand sagen, dass Kapitalismus nicht etwas zu tiefst irrationales ist.



1 Kommentar:

  1. danke für die anmerkung am ende. beim lesen dachte ich schon, dass vor ein paar jahren man fast eine ganze strasse in haringey für 400,000 dollar/pfund hätte kaufen können.

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