Mittwoch, 20. März 2013

Anatol und die Geister


Der Geist hatte uns in der Nacht angeschrieben und dies mitgeteilt:

"Geisterstunden schafft Symbiose von Straßenkunst und Literatur"

Zwischen Prosa und StreetArt:
Die Webseite Geisterstunden
(geisterstunden.com) publiziert Kurzgeschichten über die Erlebnisse der Figuren eines Frankfurter Straßenkünstlers.

FRANKFURT – Jeder, der aufmerksam durch die Stadt läuft, hat sie schon einmal gesehen: die City Ghosts, kleine bunte Figuren, die an Stromkästen und Schornsteinen, in U-Bahn-Tunneln und überhaupt auf allerlei Abwegen ihr Unwesen treiben. Das nun zum Frühlingsanfang erscheinende Blog veröffentlicht fantasievolle, manchmal lakonische, manchmal euphorische, immer abgründige Kurzgeschichten, die sich mit den Figuren des Frankfurter StreetArtKünstlers Spot auseinandersetzen.
Dabei stehen nicht die nächtlichen Entstehungsgeschichten im Mittelpunkt, sondern das Weiterleben der individuellen Motive in der erwachten Stadt.

Felipe Che Fresa, Autor der Webseite, erklärt: „Mit Geisterstunden wollen wir eine neuartige Symbiose von Straßenkunst und Literatur schaffen.“ Gerade beim Anblick der Geister, die in dem Bewusstsein angefertigt werden, vielleicht schon Stunden nach ihrer Entstehung dem Putzlappen von Reinigungsfirmen zum Opfer zu fallen, tritt der temporäre, dynamische Charakter von StreetArt hervor, der den meisten Passanten vielleicht gar nicht bewusst ist. Mit dem Eindenken in die Psychologie der Figuren im Wechselspiel mit dem Stadtraum weist Fresa in seinen Kurzgeschichten „auf die Eigenlebendigkeit und das vergängliche Dasein der Geister“ hin. Die Texte beziehen sich dabei immer auf Ablichtungen der Originalfiguren, die wie diese selbst vom Geistermaler stammen.

Anatol Broder (penibelst.de) hat die Webseite technisch umgesetzt und den Internetauftritt von Geisterstunden für moderne Anforderungen optimiert. Die hochauflösenden Fotos können nun sowohl unterwegs via Smartphone, als auch auf Tablet-Computern, Laptops und internetkompatiblen Fernsehern betrachtet werden.
Zukünftig soll es darum gehen, die fiktionalen Schilderungen, die Wirklichkeit der Straße und ihre Bemalung zu verschmelzen. Der Autor verspricht: „Mit Geisterstunden wollen wir zeigen, dass eine Geschichte nicht einfach nur eine Geschichte bleiben muss, sondern als ihr geheimer Doppelgänger den urbanen Raum durchwirken kann.“
Pressekontakt
TopSpot GbR, Frankfurt
EMail:
geisterstunden@topspot-ffm.de


1 Kommentar:

  1. Danke für die Erwähnung unseres Projektes.

    Um Missverständnissen vorzubeugen, die durch den Titel Anatol und die Geister entstehen könnten, möchte ich betonen, dass ich, Anatol, nur als Gestalter auftrete. Sämtliche Geschichten stammen von Felipe Che Fresa.

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