Freitag, 11. Oktober 2013

Zum Poden mit ihm


They're here. And they're here to stay.
Die Rede ist von den neuen Boden- und Kanaldeckelgeistern (wir berichteten schon: Neue Geister in der Stadt, Ghostbusters). Es gibt aber Stimmen, die meinen, dass diese Spezies nicht so lange überleben wird, da der natürliche Buff ein Wörtchen mitzureden haben wird, wenn es um deren Zukunft geht. Wie auf einem Radweg schon jetzt zu beobachten ist. Wie sieht es also mit dem Erhalt dieser noch recht jungen Spezies aus? Wird sie überleben? Wird sie sich seiner Umgebung anpassen und Nischen finden können? DKO ist die Sache auf den Grund gegangen ...

Erstens die Gefahren. Experten raten dringend von längeren Aufenthalten auf Radwegen ab. Die Gründe dafür liegen auf der Hand bzw. auf der Fresse (siehe Bild oben). In und um Bahn-Stationen sind die Geister auch erheblichen Gefahren ausgesetzt: Füße und Hände setzen den Geistern mächtig zu.
Noch kann er lachen. Aber wie lange halten seine Zähne?
Raucher sterben auch früher ...

Heimtückisch sind insbesondere die Gefahren sowohl in den beliebten Shopping Paradiesen der Stadt, als auch in deren Freß- und Schlendergäßchen. Chewing Gum, Beer Showers, Golden Showers, Hunde - um nur einige Problembereiche zu nennen - stellen auch dem hartnäckigsten Geist eine kaum auszuhaltende Herausforderung dar.

Erstickungsgefahr durch Kaugummi
Frisch geduscht ... aber womit?

Wissenschaftler haben aber schon Survival Strategies seitens dieser Vertreter der Gattung City-Ghost beobachtet. Dazu gehört das Cloning, ein durchaus erfolgreiches - wenn auch einfaches - Schutzmechanismus für den Erhalt der Spezies.

Safety in numbers ...
They breed like rabbits

Andere wiederum versuchen, sich zu verstecken oder halten sich am Wegrand auf, um Gefahren aus dem Weg zu gehen.

Klare "Demarcation Zone"
Möglichst klein und unauffällig sein ist das Motto

Einige Vertreter der Spezies passen sich farblich ihrer Umgebung an, um möglichst unentdeckt zu bleiben. Solch ein Camouflage ist aber meistens relativ nutzlos im Angesicht eines geschulten Auges. Etwas erfolgreicher hingegen ist der “grey flounder ghost” (zu deutsch: “graue Flunder”). Dieser bevorzugt Kanaldeckel, die die gleiche oder eine ähnliche Farbe aufweisen wie sie selbst.

Tarnghost
Der grey flounder ghost bevorzugt graue Gulli-Abdeckungen

Der Ballon-Ghost, auch floating ghost genannt, schützt sich, indem er jederzeit bereit ist, zu fliehen.

Floating ghost

Erschreckend doof auszusehen bietet auch einen gewissen Schutz, wie die beiden unten abgebildeten Exemplare belegen.



Andere wiederum stellen sich einfach tot, um möglichst in Ruhe gelssen zu werden.


Gerüche abzugeben sichert auch einen gewissen Abstand zu natürlichen Feinden ...

Smelly

Auch zu beobachten ist die sogenannte Emigration - eine seit fast hundert Jahren bestehende Survival Taktik - vor allem in die USA, das land of milk and honey, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo jeder es schaffen kann vom Tellerwäscher zum Millionär. An dieser Stelle verweisen wir auf einen Report aus New York.

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