Montag, 16. Februar 2015

Was ihr ohne XYGIDA gegen XYGIDA tun könnt.

Weil es so widerwärtig und gefährlich ist, was sich im Rahmen von Pegida an gesellschaftlichen Zuständen offenbart hat, wollen wir heute dafür werben, den XYGIDAS nicht nur physisch auf der Straße entgegenzutreten, sondern aktiv jene zu unterstützen, die unter der der German Angst am meisten zu leiden haben. Zumindest heute haben sich die Fragida-Freaks in Frankfurt eine Auszeit genommen, weshalb man sich montags abends auch wieder wichtigeren Dingen widmen kann.
Weil es den Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft natürlich weiter gibt, auch wenn er sich nicht jammernd in den Städten versammelt, kann man also wichtigeres tun, als rassistischen Wohlstandschauvinist*innen die Straße streitig zu machen. Man kann sich dem Aufbau und der Unterstützung von solidarischen Strukturen widmen, die sich klar antrassistisch zur universellen Gültigkeit von Menschenrechten bekennen und Menschen helfen, ihre Rechte durchzusetzen.
In Frankfurt gibt es eine Gruppe, die obdachlosen Flüchtlingen aus anderen europäischen Ländern, deren Existenz deutsche Behörden durch Ignoranz wegzaubern wollen, auch in Deutschland ein Leben in Würde und Freiheit bieten möchte. Das Project Shelter in Frankfurt organisiert derzeit schon direkte Hilfe für diese Migrant*innen und fordert mit einer Onlinepetition ein selbstverwaltetes Migrationszentrum, welches die Unterstützung besser ermöglicht.

In Erfurt läuft ebenfalls eine Petition für die Familie Memedovich aus Mazedonien. Die Familie droht durch Abschiebung auseinandergerissen zu werden, aber die Forderung nach einem Bleiberecht der Familie ist nur der Aufhänger für eine Kampagne, die generell ein Ende der Abschiebungen von Menschen in den Balkan fordert. Gründe gibt es dafür genug, wie ein Blick in die Geschichte und zahlreiche Rechercheberichte verrät.

Beide Online-Petitionen und die Initiativen drumherum verdienen Support. Direkte Solidarität ist die beste Antwort auf die xygida - und auch auf das, was deutsche Behörden und deutsche Politik praktizieren: Das Unterteilen in Ausländer, die "uns" nützen, und welche die "uns", nicht nützen.
 
Umfangreiches Infomaterial zu den Themen Flucht und Asyl gibt es auch bei PRO ASYL.
Infos zu den geplanten Eingriffen in das Asylrecht, findet ihr HIER.

Kommentare:

  1. Ihr Pseudo-Antifa-Deppen werdet von der CDU und Konsorten bezahlt um zu den ganzen Anti-Demos zu gehen :D

    Siehe hier:
    https://guidograndt.wordpress.com/2015/02/14/das-volk-muss-weg-wie-bezahlte-antifaschisten-gegen-burgerbewegungen-hetzen/

    ...und vergessen solltet ihr nicht, dass die meisten Menschen zu Flüchtlingen werden und unbeschreibliches Leid erfahren, weil die USA ihr Land zerbomben...ja genau, das Land von dem ihr die Flagge schwenkt, ihr Freaks!
    Und jetzt ab zur nächsten Anti-Demo...die Landesregierung in Sachsen hat gerufen, also tut euren Job als nützliche Deppen fürs System. Bekommt auch gratis Bier, so wie es zu eurem Intellekt passt.

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  2. ah, stimmt, muss gleich mal mein Konto checken...

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    1. Dko, guck gleich auch ma, ob der Demolohn bei dir eigentlich weniger ist, seit die Pegida-Telnehmerzahlen sinken? Klar, die haben dem Bachmann natürlich auch was zahlen müssen, damit er Flüchtlinge als Dreckszeug beschimpft und zum Friseur geht. Muss echt mal schauen, was ich da mache. Übrigens, unser Antrag auf Gratis-Champagner ist abgelehnt worden, ich mail dir das nachher noch weiter. Kommt aber sicher auch noch was vom Vorstand zu rum.
      Und an unseren Anonymen Freund: Verrat das doch bitte nicht alles, nachher kriegen wir noch weniger! Und wenn du Guido Grandt siehst, richte dem Vogel bitte mal aus, er soll doch einfach eins und eins zusammenzählen. Ist doch nicht zu viel verlangt: Deckt mit investigativen Qualitätsjournalismus auf, wie einfach man doch Kohle verdienen kann und jammert dann rum:
      "Die Recherchen für eine kritische und frei Meinungsbildung sind zeitintensiv und kostspielig. Wenn Sie diese mit einer Spende unterstützen wollen, dann können Sie das hier tun: xxxxxxx".


      Herzlichen Dank!

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