Dienstag, 31. März 2015

Frankfurt im März.

Und im März haben wir wieder viel Neues gesehen bzw. altes neu entdeckt oder altes überhaupt erst jetzt gesehen, manches ist vielleicht auch schon gar nicht mehr da oder war auch nie da. Auf jeden Fall eine gute Mischung Streetart und Graffiti...




Montag, 30. März 2015

Ausstellung von Peng

"Herr Peng stellt vom 9.04 bis 07.05 in der Johannesstraße 151 in Erfurt aus. Gezeigt werden Bilder, Fotografien und vor Ort bemalte Wandbilder. Vernissage ist am 09.04.2015, mit dem DJ Team No Border Soundsystem..."

via Herr Peng

Samstag, 28. März 2015

Gedankengänge.

Blockupy ist natürlich die Zeit für gesprühte Parolen, aber der öffentliche Raum ist generell Projektionsfläche für Gedanken. So erfahren wir, was die Jugend bewegt - es sind mitnichten nur die bevorstehende Revolution und die Geringschätzung der europäischen Kapitalismuskrisenpolitik, die die jungen, oftmals hormonell erhitzten Gemüter bewegt. Es geht auch um vermeintlich Profanes wie Träume, Straße, Liebe, Drogen und Sex, die wie zufällig die Wände der tristen Stadt am Main auf- bzw. abwerten (je nach Standpunkt). Auch wenn es womöglich zu allem einen innern Zusammenhang gibt, auf den uns die Verfasser*innen dieser Notizen vorsichtig stoßen möchten...




Montag, 23. März 2015

Sonntag, 22. März 2015

Day in the life of a street artist: MadC

Film vom GoogleArtProject/Streetart mit/über MADC (MADCone FB). Zuletzt gab es hier: Digitales-Feigenblatt einen Kommentar zum Google Projekt zu lesen. Der Film ist irgendwie etwas zu kurz geraten. Ein etwas ausführlicher Einblick in die künstlerischer Arbeit von MadC hätte es schon sein dürfen, um so die o.e. Feigenblatt-Wirkung zu vermeiden. Trotzdem, schön anzuschauen.


Samstag, 21. März 2015

FrankfurtSticker.

Wenn Erfurt das Blog hier mit Stickern überflutet, muss Frankfurt dem ja was entgegensetzen...




Dienstag, 17. März 2015

Last call....

Propagandatechnisch ist an den Frankfurter Wänden viel los - auf allen Medienkanälen sowieso. Der Polizeizirkus macht auch wieder Station in Frankfurt. Der Bild zufolge sind haben auch die Gewaltplaner schon Quartier bezogen - wahrscheinlich sogar anarchistische Chaos-Gewalt-Planer, da sind wir uns fast sicher.

Naja, nach all dem Geplänkel der letzten Tage soll nun morgen die Straße entscheiden. Wir werden sehen. Mit etwas Glück sogar die Daltons...

Mehr Agitprop nach dem KLICK.




Kurztrip nach Sizilien! (Part Two, Walls)

Nach dem wir im ersten Teil der Sizilien-Reihe die Trains gezeigt haben, folgen nun die Wände. Die LTNS aka LATIONOS Crew ist dort vorallem aufgefallen, aber auch bekannte KünstlerInnen aus Deutschland, wie z.B. 1UP oder CWR konnte man dort "antreffen".




Sonntag, 15. März 2015

Samstag, 14. März 2015

Trainspotting FFM



Feierlichkeiten.

Am Mittwoch wird sie nun endlich offiziell eingeweiht, die Europäische Zentralbank in ihrem Neubau im Ostend.
Klar, bei der aktuellen Politik der griechischen Regierung, die die dubiose Autorität der EZB und ihrer "Krisenpolitik" mal ein bisschen in Frage stellt, kann es natürlich schon mal passieren, dass die Einladungen zur Feier vergessen werden. Einige engagierte Bürger*innen haben sich aber nicht lumpen lassen und großzügig öffentlich zur EZB-Eröffnung geladen.

Alles notwendige findet ihr hier:
http://www.notroika.org/ oder https://blockupy.org/

Und die Polizei? Nachdem sie in den letzten Jahren der Blockupy-Proteste darum bemüht war, das Demonstrationsrecht massiv einzuschränken (wir erinnern uns: Abriegelung der Innenstadt stundelanges Einkesseln mehrerer hunderter Demonstrant*innen), hat sie sich kürzlich eines besseren besonnen. Nun ist das Demonstrationsrecht von ein paar versprengten Rassist*innen so wichtig, dass mit eifrigen Engagement gehandelt wird (so sieht es aus, wenn in einer Provinzmetropole Platz für Rassismus gemacht wird). Man darf gespannt sein, was der Polizei das Demonstrationsrecht am Mittwoch wert sein wird.

Und nun ein paar Eindrücke von der Straße:



Donnerstag, 12. März 2015

Feldforschung.

Da die Frankfurter Außenstelle derzeit mit den Widrigkeiten des Alltags zu kämpfen hat, können leider nicht allzu viele Beiträge generiert werden. Das wird sich aber auch alles wieder ändern, wie sich immer alles auch wieder ändern wird. Wir sind trotzdem froh, hier die Ergebnisse vergleichender Stadtreisenforschung als abstract aus Frankfurt präsentieren zu können.







Erfurt Sticker update Nr. 2

Hier nun der zweite Teil...
 



Freitag, 6. März 2015

Erfurt hat ein Luxus-Problem

Local Times Erfurt hatte sich mit Luxus, wohl einem der kontroversesten Maler in Erfurt unterhalten. Hier der erste Ausschnitt:

"Die Graffiti von Luxus sind überall in der Stadt zu finden. Mal sind es Tags, dann wieder aufwendige Pieces oder auch schnelle Throw-Ups. Mal sind sie unsauber und kraklig, dann wieder kunstvoll und aufwendig. Häufig sind ihnen kleine Statements beigefügt: „Luxus für alle“ steht dann da an der Fassade der Deutschen Bank. Oder auch „Wir kotzen vor Luxus“. 
Local Times sprach mit Luxus über Graffiti in Erfurt." 

LTE: Wann und warum hast du angefangen Graffiti zu malen? 

Das war einige Zeit nach der Räumung des Besetzten Hauses. Damit hatte ich mich damals politisiert. Ich war frustriert und habe nach Wegen gesucht, das auszudrücken. Irgendwann, so 2011 schätze ich, habe ich festgestellt, dass die Dose da ein ganz gutes Medium ist, mit dem man auch viele Leute erreichen kann. Mit Freunden haben wir damals eine Crew gegründet und ich habe angefangen den Namen zu malen.

„Luxus Problem“ oder „Wir kotzen vor Luxus“ heißt es in deinen Graffiti. Das sind also immer politische Statements? 

Ja durchaus. Ich empfinde überhaupt die Verfolgung von Graffiti als riesiges Luxus-Problem. In dieser Wohlstandsgesellschaft haben die meisten Menschen gar keine richtigen Probleme mehr und steigern sich dann in solche Sachen wie Graffiti rein.

Graffiti wird in unserer Gesellschaft in erster Linie als Sachbeschädigung verstanden. Der künstlerische Aspekt fällt häufig unter den Tisch. Was ist es denn für dich?
Am Anfang war es ehrlich gesagt genau das. Es ging darum etwas kaputt zu machen. Ich habe auch nie groß geübt, um dann etwas Schönes zu malen. Aber inzwischen ist daraus für mich so etwas wie Kunst geworden. Mit meinen eigenwilligen, doch stets steigenden Skills, kam dann irgendwann auch eine Ästhetik dazu. Aber in erster Linie bleibt es für mich ein politischer Akt der Zerstörung.

Seit 2011 ist nun schon einig Zeit ins Land gegangen, warum machst du weiter? 
Die Probleme, die mich damals dazu beflügelt haben damit anzufangen, sind immer noch da und Graffiti ist ein guter Weg damit umzugehen, ohne dass ich jemanden weh tue. Aber ich gebe auch zu: der Kick, den man dabei empfindet, macht süchtig.

Sprechen wir mal über Erfurt. Im Vergleich zu anderen Städten wirkt Erfurt verhältnismäßig sauber, oder?
Ja das stimmt. Es ist viel zu sauber und hat schon fast die Optik von einem Krankenhaus. Man kann nach Erfurt fahren, um hier einzukaufen, aber man kann hier nicht leben. Ich habe ehrlich gesagt noch nie den Reiz verstanden, eine weiße Wand anzuschauen. Dem möchte ich entgegenwirken und das ist auch in der Szene nicht immer sonderlich beliebt. Denn ich hatte nie den Anspruch saubere Graffiti zu malen, es ging immer darum Schmutz dahin zu bringen, wo er nicht willkommen ist.

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