Donnerstag, 28. Januar 2016

Erfurt: "Mal" was anderes

Wer in den letzten Monaten offenen Auges durch die Erfurter Innenstadt gegangen ist, könnte an einem der Zugangstore am Hintereingang des Erfurter Doms auf eigenwillig gestaltete Schilder aufmerksam geworden sein. In einer etwas merkwürdigen Tonart wurden hier Missbräuche und Menschheitsverbrechen der katholischen Kirche in Guatemala angeprangert. Lange hingen diese Schilder jeweils nicht an diesem Ort.
Inzwischen findet diese Serie eine Fortsetzung an anderer Stelle. So wird das gleiche Motiv weiterverarbeitet in der umfangreichen Bemalung eines der tiefliegenden Fenster an der Rückseite der Defensionskaserne auf dem Petersberg.
Bleibt zu fragen, was sich hinter den formulierten Vorwürfen verbirgt. Mit Sicherheit aber ist es eine bemerkenswert detailreiche und aufwendige Wandgestaltung. Und so dokumentieren wir es einfach mal, wobei man sich durchaus an das bekannte Begriffspaar von Genie und Wahnsinn erinnert fühlen kann und das Ganze mit Streetart oder Graffiti wohl weniger am Hut hat. Oder vielleicht doch?


















1 Kommentar:

  1. Also genial ist es ja schon.
    Ich hoffe mal die Person war schlau genug auf den papierzetteln keien fingerabdrücke zu hinterlassen, denkmalschädigung ist teuer und bei so nem tourimagnet wie dem dom wirds sicher schneller verfolgt als wo anders.

    Was genau damit gemeint ist weiss ich aber nicht, hatte erst gedacht dass es auf die christialisierung südamerikas anspielt, die war ja ziemlich grausam aber dann würde der satz keinen sinn amchen in dem es heißt das die kriche zusieht wenn satan wütet. Was meint ihr?

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