Freitag, 12. Februar 2016

Goodbye Ghetto Spot I

Schon 2011 wurde er totgesagt. Fünf Jahre später wird nun der "Ghetto Spot" im Frankfurter Gutleutviertel aber endgültig plattgemacht. Ein Ort, der nicht nur von Writern und Sprayern schmerzlich vermisst wird, sondern auch von Skateboardern und BMX-ern. Von letzteren vor allem, weil am Ghetto Spot - im Gegenteil zum neuen Hafenpark an der EZB - einige "Regeln" eingehalten wurden. Und es gar keine Kleinkinder samt Helicopter-Müttern gab.
In den letzten Jahren wurde dem Platz immer wieder ein besonderes Flair verliehen durch sein Dasein als Unterkunft für Obdachlose und Wanderarbeiter, die unter der ehemaligen Laderampe hausten (Bild unten). Urban living! Eine Räumung dieser "Urban-Appartements" erfolgte 2014 (Bericht FR 2014).

"Goodbye Gheddo" Teil I und II zeigen neue Fotos aus den nun verschwundenen Nebengebäuden und vom Gelände. Teil III ist eine Auswahl von Fotos aus den Archiven, als der Ghetto Spot eine Art "Hall of Fame" war, weil dort Sprühkunst im Regelfall geduldet wurde.

2011: Chillen am Ghetto Spot



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