Dienstag, 16. Juli 2019

Line Darmstadt update

Von Buchschlag Richtung Darmstadt, sowie kurz vor Darmstadt dann nochmal.







Eindhoven 2019: streets

Entlang der Line und abseits der belebten Gebiete kann das ein oder andere Bild entdeckt werden. Das ist damit der vorerst letzte Teil aus der diesjährigen Eindhovenreihe.





Montag, 15. Juli 2019

Jena 26: Kassablanca

Die farbige Ausbeute der letzten Rundgänge am Kassablanca:





Samstag, 13. Juli 2019

Traindrops.

Bilder, die wo wir in Frankfurt festgehalten haben.








Montag, 8. Juli 2019

Erfurt – #likemyheimat – ja nee

Das Wandbild am Schmidtstetter Knoten, am Spielbergtor, welches vor kurzer Zeit noch mit Baustopp belegt war (Siehe TA 25.06.2019), ist nun fertig. Entstanden ist ein gutes Beispiel für  zeitgenössisches Artwashing, dreistes Geschäftsgebaren und mangelndes Problembewusstsein für Urban Art und öffentlichen Raum.
Um die Übersicht zu behalten, macht es Sinn noch mal die Beteiligten genauer zu betrachten.

Das Haus
Mit dem Eigentümer besagten Hauses hatte OQ-PAINT bereits in 2014-2015 Kontakt. Schnell war klar, dass eine künstlerische Gestaltung, aufgrund eines eher monetären Verwertungsinteresse von Eigentümerseite, nicht zu realisieren ist. Damit wurde die Wand aus Projektsicht ad acta gelegt. Der Eigentümer versuchte nun in den Folgejahren die Wand für Werbung nutzbar zu machen. Eine Nutzung als Werbefläche, wurde anscheinend bisher durch die Stadt (Siehe Thüringer Bauordnung § 10 Anlagen der Außenwerbung und Warenautomaten) und andere Instanz nicht genehmigt.
Nachtrag: Die Lage der Wand ist A+++. An einer der wichtigsten Verkehrsknoten in Erfurt gelegen und auch von der Bahnstrecke/ICE Trasse aus sichtbar.


Die Agentur - CROMATICS
"Wir absorbieren Trends, flashen auf Zukunft. We shape the future. Und die Welt ist unser Spielplatz. unser Playground. Dort tummeln wir uns. Dort treten wir in Beziehung. Für Marken mit Identität und Vision. Für ungezwungene Interaktionen. Echte Emotionen. Vor allem aber für zwischenmenschliche Spielplätze. Von Dresden aus. Und Berlin. Mit Methodik und Trends im Gepäck." (Selbstbeschreibung)

Die Künstler - Capstan/Tulip
Die Urheber können so nicht als Künstler bezeichnet werden. Da das Erstellen und Anbringen von Werbegrafik kein künstlerischer Akt ist. Da hilft auch das bunte und große Format eines Murals wenig. Mittelmäßige Illustration und solide Auftragsmalerei wären da die treffenderen Beschreibungen für diese Kampagnenwände. 

Der Auftrag
Die Gestaltung selber durch Capstan/Tulip geht auf die PAINT CLUB BATTLE LEAGUE powered by Radeberger Pilsner zurück. Erster Preis der Battle war eine Motiv/Auftragsgestaltung für Radeberger. Capstan/Tulip entschieden den Thüringer– und im Anschluss die Ost-deutschlandweite Battle für sich. Auch hier ist der Kontext interessant: Die Teilnahmebedingungen an der Battle war so formuliert das Radeberger, Cromatics und Drittverwerter einseitig bevorteilt wurden. Diese Bedingungen der Battle wären allein ein Beitrag zum Thema: Wertschöpfungsketten im (urban) Kunst– und Kulturbetrieb wert.

Die Kampagne #likemyheimat
„Aus euren Ideen wurde erst Kunst in klein und jetzt auch in ganz ganz groß. Die Heimatgalerie ist nach draußen in vier Städte gezogen und fallen sofort ins Auge. Die Wände in Rostock, Magdeburg, Erfurt und Dresden zeigen eure Motivideen und unsere vielfältige Heimat. Schon gesehen?“ (Quelle)

Co-Creationistisch, crossmedial mit rundgelutschtem Kampagnensprech – inklusive ganz vielen Heimatgefühlen aus denen Kunst werden soll.....⟶


Schaltkästen...

Graue Kästen können machen, was sie wollen - ob unbemalt oder beschriftet, sie bleiben doch ein Spielzeug der Tristesse.









Donnerstag, 4. Juli 2019

HELLO - my name is...

Sich vorzustellen, sich bekannt machen - das ist nicht wichtig wegen Netzwerken und so. Das ist vor allem mal höflich. So wie diese Leute hier: