Freitag, 29. November 2019

Donnerstag, 28. November 2019

Berlin Teil 1 - Auf die Bahn warten

Start einer kleinen Extra-Serie aus Berlin. Zu Beginn gibt es nen großen Stoß Züge bzw. auch Bilder von der Station, danach Straße aus Wedding und Köpenick und wieder etwas Berliner Buff.

User-Zusendung, besten Dank.



Mittwoch, 27. November 2019

Dienstag, 26. November 2019

Blackstreets Magazine / Rotzfrech zeigt "GRENZGEBIET" (Kino Tour)



Und es geht wieder los...Ende November gibt´s einen neuen Film pres. by Blackstreets Mag & Rotzfrech!

27.11.19 / Cafe Wagner Jena
28.11.19 / Retronom Erfurt

GRENZGEBIET - KINO-TOUR 2019

Freunde,

geplant hatten wir es schon lange und nun ist es soweit: Nachdem wir mit den Filmen „Pixadores“ und „Blaues Licht“ durchs Land reisten, sind unsere Koffer nun erneut gepackt, um den Film „Grenzgebiet“ des Berliner Regisseurs Matti Cordewinus auf die Leinwand und zu seinem Publikum zu bringen.

Kennengelernt haben wir uns vor ungefähr zwei Jahren. Matti suchte damals mittels seiner Crowdfunding-Kampagne Geld und Unterstützung für seinen Film. Wir kratzen zusammen was wir hatten und überwiesen es ihm; wir glaubten dran, auch, wenn wir uns kaum kannten. #Urvertrauen.

Ursprünglich war es unsere Idee, Grenzgebiet im Rahmen unseres 'normalen' Kinos zu zeigen. Eine Tour oder dergleichen, daran dachten wir damals noch nicht. Doch dann kam sie, unsere Pixadores-Kino-Tour und schon währenddessen reifte die Idee, diese Mission zu wiederholen, mit dem Film Grenzgebiet. Vor ungefähr einem halben Jahr begannen wir dann mit der konkreten Planung und dennoch wurde es zum Schluss ganz schön hektisch und arbeitsintensiv, weswegen wir fast ein wenig spät dran sind mit Werbung & Co. Aber ja, so ist es halt, zwischen Lohnarbeit, Familie und Alltag ist es eben nicht immer leicht fürs Ehrenamt; doch die Herzen pulsieren!





Grenzgebiet ist ein ruhiger und ehrlicher Film, der sich auf sympathische Art und Weise dem Standardrepertoire des Graffiti Genres widersetzt. Unbeeindruckt von den Erwartungshaltungen und Sehgewohnheiten der eigenen Subkultur entwickelt Grenzgebiet einen ganz eigenen Blick auf Graffiti und dessen Dokumentation. Schnell, laut und auf Action gebürstet, darum geht es in vielen Streifen, sicherlich zu Recht. Aber genau deswegen wirkt Grenzgebiet so erfrischend, weil er eben genau das nicht macht und nicht will. Leichtfüßig drückt er auf die Bremse, gönnt sich lange Einstellungen, schräge Dialoge, skurrile Sequenzen, viel Natur, schöne Landschaften und geile Züge. Vieles ist zu sehen, nur eben kein einziges Graffiti. Und auch das ist so erfrischend, weil er damit die vielen Zwischentöne freilegt, die sonst kaum wahrgenommen werden aber zu Graffiti gehören, wie Sprühlack, Züge, Reisen u.v.m. Eine wunderbare Perspektive. Eine Perspektive die gelingt, weil sich alle Protagonisten kennen, befreundet sind und vier Wochen zusammen in einem alten Passat stecken mit dem sie durch Osteuropa fahren. Gesucht und gefunden werden Züge, doch am Ende geht es um viel mehr, wie sich im Laufe der Reise heraustellen wird.


TOURDATEN

Nun aber ran ans Futter. Hier alle Tourdaten. Hinter den Städten verlinken wir die jeweiligen Facebook-Veranstaltungen, klickt ihr auf die Locations landet ihr auf deren Homepages. Ansonsten gibt es in Berlin, Köln und Hannover einen Vorverkauf, die Links dazu findet ihr hinter den jeweiligen Adressen. ALLE anderen Veranstaltungen funktionieren ohne VVK und nur mit einer Spende am Eingang. Reservierungen und dergleichen sind nicht möglich aka ein frühes Erscheinen sichert Plätze.

30.10. Berlin / Babylon (Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178) [Kartenvorverkauf HIER]
06.11. Bremen / Horner Eck (Friesenstraße 95, 28203)
07.11. Hamburg / Urbanshit Gallery (Breite Straße 56, 22767)
08.11. Magdeburg / Soultunes (Leibnizstraße 34, 39104)
09.11. Rostock / li.wu. (Friedrichstraße 23, 18057)
13.11. Chemnitz / AJZ Talschock (Chemnitztalstraße 54, 09114)
15.11. Dresden / Club Kwang Lee (Görlitzer Str. 35, 01099)
21.11. Herne / VHS (Kulturzentrum / Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623)
22.11. Köln / Dedicated Store (Hamburgerstraße. 18, 50668) [VVK Hier]
26.11. Kassel / Kulturzentrum Schlachthof (Mombachstraße 10-12, 34127)
27.11. Jena / Café Wagner (Wagnergasse 26, 07743)
28.11. Erfurt / Retronom (Johannesstraße 17a, 99084)
04.12. Leipzig
 / UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Str. 12a, 04277)
08.12. Hannover 
Apollo (Limmerstraße 50, 30451) [VVK Hier]


SPENDEN
Wie immer, verzichten wir – mit drei Ausnahmen (Berlin, Köln, Hannover) – auf einen festen Eintrittpreis. Am Eingang wird stattdessen immer ein Spendenglas stehen. Jeder und jede soll die Möglichkeit haben, unsere Tour besuchen zu können und nicht durch den Blick in das eigene, vielleicht zu leere, Portmonee davon abgehalten werden. Weil unsere Tour aber auch Geld kostet, freuen wir uns natürlich auch über Gäste, die gern auch mal einen größeren Taler versenken, einfach weil sie es sich gerade leisten können.


STICKER


Kino und Sticker. Zwei Dinge, die für uns ganz eng beieinander liegen. Wer uns schon mal besucht hat, weiß wovon wir sprechen. Auf unseren Tischen liegen unzählige Aufkleber von Freundinnen, Mitstreitern und UnterstützerInnen. Diesen Ort möchten wir gern öffnen und dazu aufrufen mit uns mitzureisen. Wenn ihr also Aufkleber habt, die Bock auf unsere Tour haben und auch mal neue Wände erblicken wollen, kommt zum Kino, sprecht uns an und legt eure geilen Buden einfach mit dazu. Wäre doch geil. Und wenn ihr zu weit weg wohnt, schreibt uns einfach an, wir schicken euch eine Adresse, ihr uns dann eure Aufkleber und los geht die Reise.


EUER SUPPORT


Diese Tour funktioniert nur, weil sich in jeder Stadt, wo unsere Leinwand flimmert, Menschen kümmern und reinhängen. Ohne sie, ohne euch, es würde niemals klar gehen! Danke. Klar geht es auch, weil wir Sponsoren und Unterstützerinnen haben, die mit Herz dabei sind: LoopcolorsOn The RunCleptomanicxGhetto FeverI Love GraffitiDoppelhandMTNHitzerotBerlin WritersNordachse und Urbanshit – Danke!

Ihr habt auch Lust auf Support, wollt Plakate kleben, FreundInnen einladen und mitbringen, Ideen umsetzen, in eurem Magazin oder auf eurer Seite darüber berichten, uns begleiten oder habt noch mehr Gedanken zur Tour? Geil, dann schreibt uns einfach. Wir haben Bock und freuen uns aufs Kennenlernen.




Montag, 25. November 2019

A1 - im hohen Norden...

Autobahn A1 zwischen Fehmarn und Hamburg.









Freitag, 22. November 2019

Interview: xz-one

Wir freuen uns ein neues Interview mit xz-one präsentieren zu können. Vorweg gibts 3 Designs und anschließend abwechselnd Text- und Bildmaterial:






DKO
: Hey, schön, dass du die Zeit hast ein paar Fragen zu beantworten. Okay, erstmal zu dir. Du klebst die Stadt bunt :) Wie ist das mit deinem Namen? Ich kenn dich mittlerweile als "xz" und "+-" - wie nennst du dich selbst? Wir geben uns Namen, die wir aussprechen können, aber bei "+-" stelle ich mir eher eine bildhafte Wirkung vor - so wie bei Stickern auch. Was ist da dran?



Mittwoch, 20. November 2019

Zeppelinheim.

Der Bahnhof Zeppelinheim beherbergt schon seit einiger Zeit Graffitipieces. Die haben wir fotografiert und hier hochgeladen. Weil wir sonst nichts zu tun haben.





Montag, 18. November 2019

WOF ERFURT // Folge 116 // Grenzweg (Garagenkomplex)

Allzu viel ist in den letzten Wochen an der zuletzt neu eröffneten WOF in Erfurt nicht passiert.
Daher sind wir noch mal rumgegangen und haben auch die alten Bilder mit aufgenommen. Manche alte Stücke wie das RIAK oder RAW sind zwar nicht mehr super zu erkennen, trotzdem wollten wir euch auch diese Wände zeigen...

Ältere Posts dazu findet ihr hier:



Sonntag, 17. November 2019

Kassel - Teil 4: Line

Hier schließlich noch nen paar Pics von der Zuglinie.

Zum Teil 1 Kassel geht es hier.



Donnerstag, 14. November 2019

Der große Wurf

Ende August diesen Jahres hat die Stadt Erfurt gemeinsam mit der Deutschen Bahn einen Wettbewerb ausgelobt. Dessen Ziel war es, die Eisenbahnbrücke in der Löberstraße neu zu gestalten. Trotz eines engen Zeitfensters war die Aufgabenstellung der Ausschreibung inhaltlich offen gehalten und lud ausdrücklich zu freien künstlerischen Entwürfen ein.

Aus der Ausschreibung: »„Street Art“ an Eisenbahnbrücken soll zu einem Markenzeichen der Stadt werden.« Der hierin ersichtliche Wille von Stadt und DB, freie künstlerische Gestaltung mit direktem Bezug auf Streetart an wesentlichen Infrastruktureinrichtung im städtischen Raum zu fordern und deren Umsetzung dann auch anzugehen, liest sich bemerkenswert und wäre noch vor einigen Jahre schwer vorstellbar. So ist selbst ohne Bezug zur Graffiti-Angstraum-Debatte die öffentlich ausgeschriebene Gestaltungsaufgabe mit Fokus auf Street Art ein Novum in Erfurt und umso mehr zu begrüßen, vor Allem vor dem Hintergrund der Bereitschaft, auch in naher Zukunft eine Reihe von Brücken- und möglicherweise anderen Bauwerken entlang des Bahnstreckengeländes unter ähnlichen Parametern gestalten zulassen.

So weit so gut…

Am 01.10.2019 ist durch die Stadt der Gewinnerentwurf veröffentlicht wurden und hier einsehbar. Leider wurden dabei weder die Begründung der Jury bekannt gegeben, noch die anderen 10 Einreichungen der Mitbewerber gezeigt. Dagegen fand eine Selbstreflexion des graffiti-präventiven Wettbewerbssiegers und die Befreiung von "illegalen Plakaten und Schmierereien" Erwähnung im Beitrag. Für ein Gros der sicherheitsempfindlichen Bevölkerung (Angsträume) mag das alles Rechtens oder zumindest nachvollziehbare Praxis sein.

Nun ist die Arbeit fertig und eingeweiht. Das finale Bild, aber vor allem die Situation an sich, öffnet Raum für Gedanken und Spekulation – der nun befüllt wird. Allerdings mit möglichst wenig MiMiMi, denn der Autor gehörte ebenfalls zum Bewerberfeld. °_°
Sondern unter der Maßgabe das, das und folgende Vorhaben, das Erfurter Stadtbild die kommenden 5-10-15 Jahre prägen sollen/werden!

Unter Druck, Diamanten und Kohlenstaub

Die kurze Ausschreibungsdauer und der Durchführungszeitraum (August – Oktober) für den Startschuss der selbstgestellten Mammut-Aufgabe »STREET ART an Eisenbahnbrücken als Markenzeichen der Stadt« ist der finalen Gestaltung anzusehen. An dieser Stelle soll nicht über die künstlerische Qualität des Siegerduos geurteilt werden. Sollte man allerdings den Entwurf als mittelmäßig, belanglos oder beliebig empfinden, bestände die Möglichkeit der Annahme, dass es aufgrund von Zeitmangel und anderen Umständen wie honorarfreier Entwurfsarbeit einfach nicht für einen besseren Entwurf gereicht hat.

Fun fact: Die Abgabefrist der Ausschreibung lag auf einem Feiertag. Kommt vor.

Dabei sind geometrische Flächen (bestehend aus mehr Geraden als Diagonalen) auf einem Bauwerk, das ebensolche Flächen baubedingt beinhaltet, noch nicht einmal Maßstab künstlerische Qualität oder deren Beurteilung, es sei denn, sie wurden als "Farbfeldmalerei" bewusst ausgeschrieben. So bleibt der einzige Referenzpunkt die Bauelement der Wand und damit die Imitation der unterlegten Struktur.

Wenn am Ende unter 11 eingereichten Entwürfen der Gewinnerentwurf derjenige ist, der den geforderten Zielen so am nächsten kommt, wäre eine Neuausschreibung die beste Lösung gewesen.

Stattdessen werden für den Juryentscheid Kritikpunkte in den Vordergrund gerückt, die in keiner Weise im Rahmen der Ausschreibung erwähnt wurden und daher rückwirkend betrachtet signifikante Auswirkung auf die Entwurfsergebnisse aller Bewerber oder gar deren Teilnahme am Wettbewerb gehabt hätten. Geht das in die gängige Praxis ein, könnte man ja zukünftig auch den Bau von Fußgängerbrücken ausschreiben, um später Züge darüber fahren zu lassen.

Die durch die Stadt Erfurt veröffentlichten Statements und Hinweise nach der Juryentscheidung sprechen hier für sich: »Ich freue mich, dass die Brücke nun von illegalen Plakaten und Schmierereien befreit und künstlerisch gestaltet wird. Dies wertet die Brücke nicht nur baulich auf, sondern hat auch einen positiven Einfluss auf das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung«
»Ziel ist neben der ästhetischen Aufwertung der Bauwerke auch ein Schutz vor illegalem Graffiti. Erfahrungsgemäß werden künstlerisch gestaltete oder mit Graffiti versehene Flächen weniger beschädigt und besprüht.«
Das Verwenden von „Ästhetischen Aufwertung“ allein ist schon Zeugnis genug von elementarer Anspruchslosigkeit gegenüber dem Gesamtvorhaben, das im Nachgang wie eine Ohrfeige für alle Wettbewerbsbeiträge wirkt.
Mutmaßlich sind vorangegangene Erfahrungswerte Grund für diese Form von Design-Pishing. Zum Vergleich: Bei einer Ausschreibung im Jahr 2018 zur Gestaltung einer Turnhalle in Erfurt Nord wurde „Graffitischutz“ als Hauptmerkmal als Bewertungskriterium der Gestaltung benannt. Es endete im verbalen Offenbarungseid, sodass sich die Jury durch »Die Wirkung des ‚durchgeleitet‘ werden« sehr angesprochen fühlte. Seit dem will man nur noch schnell weg von dort.

So wird auch die handwerkliche Qualität/Ausführung nicht gewichtet. Denn für ein Wandbild im öffentlichen Raum, das auf Farbflächen beruht, in diese Qualität schwer akzeptabel. Wie das ganze in ein paar Jahren (Verwitterung von Sprühfarbe vs. Wandfarbe) aussieht, ist den Beteiligten scheinbar egal.
 


Der Tapetentunnel

Neben der Diskrepanz zwischen Ausschreibung und Ergebnis gibt es noch das Entscheidungsverfahren selbst, bei dem offensichtlich kein kuratorischer Gedanke an das "Mammut" verschwendet wurde. Es zeugt vom Fehlen der künstlerischen Expertise und Verständnis für Kunst im öffentlichen Raum, dass bei Erfurts Blick in andere Städte so sehr geneidet wird.


Die ins Zentrum gerückte Kunstrichtung "Streetart" ist reines Alibi und quittiert hinsichtlich der Pressemitteilung Sachunkenntnis seitens der Aufgabensteller (Geschäftsstelle Kriminalpräventiver Rat der Stadt Erfurt) und der Jury. Das Auswählen und Anbringen einer Farbfeldmalerei an einer Straße erzeugt nicht automatisch Streetart. Hätte im Ausschreibungstext "Tapete" statt "Streetart" gestanden, wäre dieser Punkt obsolet und »Tapete an Eisenbahnbrücken als Markenzeichen der Stadt« ein passenderer Auftrag zum gewünschten Ergebnis. Ohne jetzt den Begriff Streetart inhaltlich definieren oder eingrenzen zu wollen, lässt sich schon bei laienhafter Recherche feststellen, dass Streetart im Allgemeinen wie auch ein überwiegenden Teil der Werke figurativ, „lesbar“ und mit Aussage jeglicher Art behaftet und verbunden wird. Abstrakte Wandmalerei, Op-art und ähnliches haben indes auch ein Dasein und sind legitim, weil sie die Betrachter im kleinsten gemeinsamen Nenner vereinen - sie tun niemanden weh- und so den oft gegangenen Modus von abstrakter Kunst im öffentlichen Raum dienen.
Der Gewinnerentwurf allerdings hat, so weit zu sehen, mit der Idee von Abstraktion durch Express– und Kubismus zu tun. Die Komposition erfährt keine tiefe, keinen Raum und zerfällt im Detail als beliebige Aneinanderreihung von Formen und flacher Farbe. Es bleibt offen, ob ein repetitiv und in allen Teilen derart austauschbares Pattern dem eigentlichen Zwecke gerecht wird und nicht doch als willkommenes Hintergrundrauschen für "illegale Plakate und Schmierereien dient".

Fun fact: Der Tapetentunnel liegt übrigens direkt unterhalb einer von TASSO gestalteten DB Halle. Ein Bild das leider aufgrund der Lage nur in den Wintermonaten zu erahnen und nicht frei zugänglich.


Ursachenforschung
Der Verzicht auf Anspruch, Transparenz und Expertise als Merkmale dieses Wettbewerbs legen den Schluss nahe, dass die „Arbeit“ (an einer mittelmäßige visuelle Monokultur) des Stadtbildgraffiti e.V. gemeinsam mit Dieter Hennig in Kombination mit der jahrelangen Kampagne „Graffiti schafft Angsträume“ durch Marion Walsmann (siehe Stadtbildgraffiti e.V.) nicht nur dauerhaften Schaden im Stadtbild, sondern auch in den Köpfen der Menschen und damit Ausrichter angerichtet hat. Der Kreis schliesst sich durch die Tatsache, dass die Ausschreibung über den von Frau Walsmann angeregten „Graffiti-Präventionsfonds“ mitfinanziert wird.
Aber egal ob man schnell weg will oder Raum für Angst haben soll: Die letztendliche Verantwortung trägt die Jury – die eine Wahl hat. So muss die Frage gestellt werden: Wurden die Stimmen (Kunstkommission und freie Szene) innerhalb der Jury gleichermaßen gehört – oder konnten sachunkundige Personen (Ordnungsdezernat und Instandhaltung DB Netz AG), qua Amt, über die Gestaltung des öffentlichen Raumes endgültig entscheiden?

Möglicher Fun fact: Noch vor der nächsten Ausschreibung kann es zur Sachbeschädigung kommen, die Pressemitteilung/Presseartikel und Statements mit der Schlagzeile: „Vandalen: Kunstwerk beschmiert“ - zur Folge haben. Um dann völlig unreflektiert Unverständnis über die chuzpe von einzelnen „Schmierfinken“ zu äussern, die ebenfalls qua Amt den öffentlichen Raum für sich reklamieren.

Fazit
Wenn bei den zukünftig geplanten Ausschreibungen und den damit verbundenen Entscheidungen, „Street Art“ an Eisenbahnbrücken soll zu einem Markenzeichen der Stadt werden..«,  weiter ohne Sachkenntnis und kuratorische Expertise entschieden wird, wird das Ganze zu einem visuellen Disaster. Sollte es jedoch daran liegen, dass am Ende durch ein Mehrheitsentscheid das geringste Übel den Zuschlag bekommt, wäre es geboten diese Praxis zu überdenken. Eine Ausschreibung kann wiederholt werden, es kann aber auch um Vorschläge von Experten für Kunst im öffentlichen Raum für potenzielle Künstler*innen gebeten werden. Geld für andere Wege als den Jetzigen ist/war anscheinend vorhanden.
Bei zukünftigen Ausschreibungen müssen alle Entwürfe veröffentlich werden, um ein Auseinandersetzung mit Kunst im öffentlichen Raum zu erzeugen. Eine solche Transparenz lenkt den Fokus dann auch wieder auf die Arbeit und Qualität der Künstler*Innen.

Autor: KRK // Team Members (Danke an S.B. für das gegenlesen)


Kassel - Teil 3: Tags

Hier nun ein Stoß Fotos von Tags aus Kassel.



Mittwoch, 13. November 2019

Jena 36: Stickers

Eine Sammlung von 42 Bildern mit Klebedingers. Inklusive anonymer Zusendungen:






Dienstag, 12. November 2019

Kassel - Teil 2: Streetart

Auch etwas Streetart konnte in Kassel entdeckt werden - mit dabei auch die bekannte Sprüh-Banane von Thomas Baumgärtel.



Samstag, 9. November 2019

Kassel - Teil 1: Pieces

Hier unser exklusiver Städtereport - diesmal aus Kassel. Nach anfänglichen Problemen zielgruppenspezifischen Content zu finden, konnte im Rahmen dieses Tagestrips doch noch einiges entdeckt werden.

Beginnen möchten wir mit dem Part Pieces bzw. T-Ups, danach folgen die Kategorien Tags, Streetart und Line.


Here we go:



Berlin Nr. 75 // Berlin Weissensee

Hier gibt´s wieder eine kleine Sammlung aus Berlin Weissensee.

Den letzten Berlin Part findet ihr hier: